Orientierungstraining mit einem Kompass im Gelände

Einzeltraining

Der Erste am Ort ist selten der Profi

Acht Formate, vom Trainingstag bis zu 48 Stunden am Stück.

Meistens ist es jemand, der zufällig daneben steht. Ob du dann weisst, was zu tun ist, entscheidet sich vorher. Anfangen kannst du ohne Vorkenntnisse, und wie weit du gehst, bestimmst du selbst.

48 Stunden SOS Run

48 Stunden am Stück, einmal im Jahr

Zwei Tage und zwei Nächte. Teamevent, Ruck Event und Durchhalteprobe in einem, unser Grundlagentraining für die Grundversorgung.

Ihr seid unterwegs mit dem, was ihr tragt. Ihr marschiert, navigiert und löst Aufgaben rund um die Uhr. Wasser, Verpflegung, Kraft und Zeit teilt ihr selbst ein, das ist Teil der Prüfung. Wer am ersten Abend alles verbraucht, merkt das am zweiten Morgen.

Der Schlafentzug ist kein Selbstzweck. Entscheide mit müdem Kopf fallen anders aus als an einem Kurstag um zehn Uhr morgens, und das willst du einmal erlebt haben, bevor es zählt. Ihr geht als Team los und kommt als Team an. Niemand wird durchgetragen, und niemand bleibt liegen.

Zur Vorbereitung und als Qualifikation dient der Hunter Run von 4RUCK.

SOS Training

24 Stunden

Strom weg, Netz weg, Nachschub weg. Survival-Grundlagen und Verhaltenstraining in einem Durchgang, Tag und Nacht.

Du arbeitest mit dem, was du dabei hast. Wasser finden, beurteilen und aufbereiten. Feuer machen, auch wenn alles nass ist. Schutz bauen und Wärme halten. Verpflegung einteilen und die Hygiene draussen im Griff behalten. Orientierung mit Karte und Kompass, bei Tag und in der Nacht.

Dazu kommt das Verhalten in der Gruppe. Wer entscheidet, wer meldet, wie ihr ohne Netz kommuniziert und woran ihr erkennt, dass jemand an seine Grenze kommt. Am Ende steht die Frage, die in jeder Lage irgendwann kommt. Bleiben oder gehen.

Am nächsten Morgen weisst du, dass du eine Nacht draussen gut überstehst. Mit wenig Material und ohne Drama.

First to Respond, Combatives to Combat

Ein Trainingstag

Wie du dich wehrst, wenn Reden nicht mehr reicht. Vom unbewaffneten in den bewaffneten Kampf.

Wir beginnen dort, wo sich eine Lage noch mit Abstand, Stimme und Körpersprache lösen lässt. Das ist meistens der beste Ausgang. Dann geht es über Distanz und Kontakt bis zu dem Punkt, an dem es kippt. Im Stand, am Boden und beim Aufstehen. Dazu Zwischenwaffen wie Pfefferspray und improvisierte Mittel, und der Messerkampf.

Wir arbeiten nach Prinzipien, nicht nach Techniken. Die Techniken sind das Werkzeug. Trainiert wird mit Boxhandschuhen, im Sparring und in kurzen Szenarien. Schlechte Sicht, ein Gegner mehr, Start am Boden, eine Drittperson, die du schützen musst. Zum Schluss Bleeding Control mit Tourniquet, Wound Packing und Druckverband, weil ein Kampf selten ohne Verletzung endet.

Vorkenntnisse brauchst du keine. Die Coaches dosieren den Druck so, dass jeder mitkommt, egal ob du zum ersten Mal Handschuhe trägst oder seit Jahren trainierst.

First to Respond, Medic

Ein Trainingstag

Notfallmedizin für die ersten Minuten. Geübt dort, wo sie gebraucht wird, unter Druck.

Die Grundlage ist das MARCH-Schema. Daraus nehmen wir die drei Dinge, die in den ersten Minuten am meisten zählen. Die Blutung stoppen, den Atemweg sichern und die Wärme erhalten. Der Wärmeerhalt läuft dabei immer mit, vom ersten Handgriff bis zur Übergabe an den Rettungsdienst.

Ein Notfall passiert selten in einer ruhigen Umgebung. Darum trainieren wir ihn auch nicht in einer ruhigen Umgebung. Ein Teil des Tages ist Gewalttraining. Du versorgst, während die Lage noch nicht vorbei ist, schützt dich und den Verletzten und entscheidest, wann du bleibst und wann du ihn wegbringst.

Am Abend sitzen die Handgriffe auch mit hohem Puls und zitternden Händen. Der richtige Einstieg, wenn du einen Tag hast und etwas mitnehmen willst, das im Ernstfall trägt.

First to Respond, Szenario Day

Ein Trainingstag

Alles, was du gelernt hast, kommt an einem Tag zusammen. In Lagen statt in Lektionen.

Wir beginnen mit Sparrings und steigern uns bis zu ganzen Lagen. Du bewegst dich in einem gewalttätigen Umfeld, schützt eine Drittperson, versorgst einen Verletzten und triffst Entscheide, während jemand dagegenhält. Force on Force mit Trainingsmitteln gehört dazu.

Die Rollenspieler machen es dir nicht leicht. Sie wissen aber genau, wie weit sie gehen, und nach jeder Lage wird besprochen, was passiert ist und warum. Ohne Schuldzuweisung, mit klaren Punkten.

Am Abend weisst du, was von deinem Training unter Druck übrig bleibt. Und was du als Nächstes übst.

TECC, Tactical Emergency Casualty Care

Drei Tage

Tactical Emergency Casualty Care. Notfallmedizin für Lagen, in denen die Rettung nicht sofort kommt.

Du arbeitest nach dem MARCH-Schema. Massive Blutung, Atemweg, Atmung, Kreislauf, Wärmeerhalt. Dazu Tourniquet und Wundversorgung unter Zeitdruck, die Beurteilung bei mehreren Verletzten und das Zonenkonzept. Also die Frage, was du in der Gefahrenzone tust, was in der Übergangszone und was erst in Sicherheit.

Der letzte Tag gehört den Szenarien, mit Lärm, Zeitdruck und unvollständigen Informationen.

TOCC, Travel Outdoor Casualty Care

Drei Tage

Travel Outdoor Casualty Care. Notfallmedizin für Reise und Gelände.

Auf Tour, in den Bergen, auf dem Wasser oder auf Reisen im Ausland betreust du eine Person bis zur Übergabe an die Rettung.

Ausgangspunkt bleibt das MARCH-Schema. Danach gehen wir in die Grundlagen der Prolonged Field Care, also der verlängerten Versorgung. Wunden über längere Zeit sauber halten, Schmerz und Flüssigkeit managen, Lagerung, Wärme und laufende Beobachtung. Dazu die typischen Bilder aus Reise und Outdoor, Hitze und Kälte, Höhe, Flüssigkeitsmangel, Magen und Darm, Insekten und Tiere, Stürze und Verstauchungen.

Der zweite Schwerpunkt ist die Organisation. Improvisierte Trage, Transport im Gelände, Alarmierung und Kommunikation ohne Netz, die Zusammenarbeit mit der Rettung vor Ort und der Entscheid, wann ihr abbrecht. Zum Schluss stellt ihr eure Reiseapotheke zusammen, passend zu Ziel und Dauer.

HEAT, Hostile Environment Awareness Training

Drei Tage

Hostile Environment Awareness Training. Für alle, die beruflich oder privat dort unterwegs sind, wo die Lage nicht stabil ist.

Im Zentrum steht die Lagebeurteilung, bevor etwas passiert. Eine Umgebung lesen, Route und Zeiten planen, Kontakte und Meldewege festlegen. Verhalten an Kontrollstellen, im Fahrzeug und in der Menge. Kommunikation, wenn die Verbindung ausfällt, und ein Notfallablauf, den alle kennen.

Dazu das Verhalten bei Überfall, Festhalten oder Entführung, geübt in Rollen und unter Stress. Das ist anstrengend, aber es wird gut begleitet und sauber nachbesprochen. Der medizinische Teil bleibt bei dem, was du allein und mit wenig Material leisten kannst.

Weitere Bereiche

Alles rund ums Schiessen läuft über Practical Shooting mit eigenem Programm.

Dein Einstieg

Alle Daten stehen unter Kurstermine. Kleine Gruppen, begrenzte Plätze. Steht dein Format gerade nicht im Kalender, melde dein Interesse über den Kontakt. Wer nach einem Format weitermachen will, findet in Readyman den Rahmen dafür.